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Warum Meditation nicht für jeden funktioniert und warum das völlig in Ordnung ist

Drei internationale Medien greifen derzeit Meditation und Achtsamkeit mit einem ungewohnt ehrlichen Blick auf — die Savannah Morning News mit einem Beitrag, der sich explizit an Menschen richtet, die…

aktualisiert 11. September 2026

Warum Meditation nicht für jeden funktioniert und warum das völlig in Ordnung ist

Drei internationale Medien greifen derzeit Meditation und Achtsamkeit mit einem ungewohnt ehrlichen Blick auf — die Savannah Morning News mit einem Beitrag, der sich explizit an Menschen richtet, die es schon probiert und aufgegeben haben. Wenn du zu den Frauen gehörst, die sich seither still fragen, ob mit ihnen etwas nicht stimmt: lass uns gemeinsam hinschauen, was diese Berichte zusammen anstoßen.

Drei Schlagzeilen, eine gemeinsame Frage

Neben der Savannah Morning News greifen in derselben Woche zwei weitere Redaktionen das Thema auf: bdnews24.com berichtet unter dem Titel „The dark side of Mindfulness" von einem Wissenschaftler, der Achtsamkeit einst befürwortet hat und nun Menschen behandelt, die darunter gelitten haben. The Eastern Herald greift eine bestätigte Studie auf, wonach Achtsamkeit den Blutdruck senken kann — und benennt ausdrücklich einen Haken. Die genauen Wortlaute dieser Beiträge liegen uns nur als Überschriften und Vorschautext vor, nicht als vollständige Artikel. Was auffällt: drei voneinander unabhängige Redaktionen fragen zur gleichen Zeit, für wen Meditation wann zur Belastung wird — und nicht mehr nur, was sie leisten kann.

Was das mit deinem inneren Kritiker zu tun hat

Vielleicht hast du dir in einer stillen Minute eingeredet, du seist „zu unruhig" für Meditation. Dass dein Kopf nicht still werden will, ist kein Zeichen, dass du etwas falsch machst — es ist ein Zeichen, dass du ein Mensch bist, dessen Nervensystem auf Sicherheit und Aktivität ausgelegt ist. Die Berichte dieser Woche spiegeln, was viele Frauen in der Praxis längst spüren: dass Achtsamkeit keine Einbahnstraße ist, und dass ein gescheiterter Versuch nichts über deinen Wert, deine Spiritualität oder deine Fähigkeit verrät. Es war schlicht die falsche Methode im falschen Moment — oder für deinen Körper nicht passend.

Was du dir aus dieser Nachricht mitnehmen darfst

Darf sein, dass du nicht jede Meditationsform magst. Darf sein, dass dir Sitzen in Stille zu viel wird. Darf sein, dass du den Weg anders gehst — über den Atem, über die Hände, über einen langsamen Spaziergang, über einen Tropfen Lavendel oder Orange auf deinem Handgelenk, der dich erinnert, einen Moment lang bei dir anzukommen. Beim nächsten Versuch darfst du aufhören, deine Leistung zu messen. Spüre stattdessen eine einzige körperliche Sache: deine Füße auf dem Boden, die Temperatur der Luft an deiner Haut, den Duft in deiner Nase. Wenn dein Geist abschweift — atme, komm zurück, ohne dir etwas vorzuwerfen. Du brichst nichts. Du übst.

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